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Jahreshauptversammlung bei den Funkamateuren
Neugründung einer Notfunkgruppe
Ehrungen
Ein großer Wunsch
Kürzlich fand bei den Landshuter Funkamateuren, in der Gastronomie des SC Berg, die diesjährige Jahreshauptversammlung
statt. Der Vorsitzende des Ortsverbandes Landshut im Deutschen Amateur Radio Club e.V. (DARC), Siegfried Deutinger
begrüßte neben vielen Mitgliedern auch diverse Gäste, die an der Versammlung teilnahmen. Besonders wurde von Deutinger
der Vorstandsvorsitzende des DARC, Steffen Schöppe in Landshut willkommen geheißen. Im Anschluß bat Deutinger die
Anwesenden zu einem kurzen Gedenken an die verstorbenen Mitglieder. Besonders erinnerte er an den vor genau einem Jahr
verstorbenen Erich Recean.
Dank an die Mitglieder
Noch vor dem Eingehen zur Tagesordnung bedankte sich der Vorstand bei allen Vorstandskollegen für die außerordentlich
gute und harmonische Zusammenarbeit. Darüber hinaus erwähnte er die wichtige Arbeit der Kursdozenten, die den derzeit
laufenden Lizenzkurs im neuen Clubheim durchführen. Kursleiter Achim Müller ist gerade mit den Formalitäten beschäftigt
die nötig sind, um die Kursteilnehmer zur Prüfung anzumelden. Die Lizenzprüfung soll am 25. Juni, anläßlich der größten
Amateurfunkausstellung in Europa, der Ham Radio in Friedrichshafen stattfinden. Abgenommen wird die amtliche Prüfung
von der Bundesnetzagentur, die Fahrt nach Friedrichshafen erfolgt mit einem Bus. Dabei können sich die Prüflinge noch
mal während der dreistündigen Anfahrt untereinander austauschen und intensiv vorbereiten, so der Kursleiter.
Bericht des Ortsverbandsvorsitzenden
Aus dem Bericht des OVVs konnte man ein ereignisreiches Geschäftsjahr 2010/2011 ersehen. Ein wichtiger Termin sei
das erste Treffen mit der FFW Landshut letztes Jahr gewesen, das auf Anregung der Bayerischen Staatsregierung zustande
kam. Dabei ging es um den Wunsch der Politik, dass bei künftigen extremen Notfällen auch die deutschen Funkamateure zur
Unterstützung bei der Kommunikation im Katastrophenfall mit eingesetzt werden sollten (die LZ berichtete).
Ebenfalls ein Highlight letztes Jahr, sei die Eröffnung des neu gebauten Clubheimes der Landshuter Funkamateure, das
Kompetenz- und Ausbildungszentrum für Amateurfunk in Niederbayern, Weickmannshöhe 22 gewesen. Dabei war auch der
Landshuter Oberbürgermeister Hans Rampf anwesend und richtete via Kurzwelle Grußworte an den Elginer Bürgermeister.
Elgin in Schottland ist bekannter maßen eine Partnerstadt Landshuts, zu der die hiesigen Funkamateure einen
freundschaftlichen (Funk-)Kontakt pflegen und diese bereits auch schon besuchten (auch darüber berichtete die LZ).
Alex Mühlbauer, der im vergangenen Jahr das Ferienprogramm für die Landshuter Funkamateure durchführte, an dem
viele Schülerinnen und Schülern teilnahmen, will auch in diesem Jahr wieder dazu einladen. Er hat die Funker bei
der Stadt bereits wieder dazu angemeldet. Man hofft auf einen ähnlichen Erfolg mit viel Resonanz bei den Jugendlichen.
Begeistert waren die Mädel und Buben neben dem Elektrobasteln, dem finden versteckter Sender (so genannte Füchse)
ganz besonders darüber, dass sie selbst mittels eines Ausbildungsrufzeichens funken durften. In einem Fall sogar bis
nach Australien. Ihre in der Schule gelernten Englischkenntnisse konnten so zum Einsatz kommen.
Bericht des Kassiers
Steffen Schöppe, Kassenwartes des Vereins, berichtete von einem ausgeglichenen und soliden Haushalt. Große Sprünge
könnte man zwar nicht mehr unternehmen, aber dank der großen Unterstützung der Mitglieder und der zurückhaltenden
Finanzpolitik des Vorstandes ist die Finanzierung des Ortsverbandes auch zukünftig gesichert.
Bericht der Notfunkbeauftragten
Hans Baier, Klaus Wunderlich und Lenz Grassl informierten die Anwesenden über die Neugründung der Notfunkgruppe
Landshut (die LZ berichtete). Diese Gruppe soll die organisatorischen, als auch die technischen Voraussetzungen
schaffen im Katastrophenfall die Behörden bei der Kommunikation unterstützen zu können. Der große Pluspunkt für
die Funkamateure sei, dass bei einem totalen Stromausfall die Amateurfunkgemeinschaft in der Lage ist Funkverbindungen
zu Errichten, bzw. aufrecht zu erhalten. Funkverbindungen mit der Region genau so wie auch Weitverbindungen bis
hin zur weltweiten Kommunikation. Mit einbezogen modernste Übertragungsmethoden, wie digitale Schrift oder
Bildübertragungen. Auch die punktgenaue Ortung oder Führung von Einsatzkräften von der Leitstelle aus sei ganz
ohne Internet mittels eines eigenen Funknetzes möglich und auf einem PC oder Laptop in ist- Zeit darstellbar.
Ehrungen
Die überdurchschnittlich großen Funkaktivität der Landshuter Funker wurde durch die Vergabe vieler Urkunden
bestätigt. Deutinger freute sich sichtlich, dass so viele und vor allem so erfolgreich, Landshuter Funkamateure
an Funkwettbewerben teilnahmen. Damit die Aktivitäten nicht nachlassen, hat Alex Mühlbauer auf Wunsch
der Vorstandschaft die Aufgabe als Koordinator und "Einpeitscher" für künftige Funkwettbewerbe und
Aktivitäten an der Clubstation übernommen.
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