u08.de Fieldday 2018

CW-Fieldday 2018 - DL0LA/p

Nicht viel anders als im Vorjahr war das Wetter zum CW-Fieldday 2018 heiß und trocken mit Höchstwerten um die 30° C.

Aufgrund des vorausgegangenen Brandes im Clubheim von DL0LA stand der Fieldday-Wagen in den letzten Monaten am Clubstationsgelände in Landshut und musste am Freitagmittag in einer Blitzaktion nach Kemoden gebracht werden (ca. 15 km Fahrt).

Erneut geht unser Dank an den Brummer Toni und seinen Kollegen, der letztendlich mit seinem Oldtimer-Bulldock (28 PS) das Gefährt in 1 h 15 zumn Fieldday-Platz brachte.

Aufbau

Der Aufbau verlief wie immer routiniert, es gab keine technischen Änderungen im Vergleich zum Vorjahr. Wir hatten zwar die Idee gehabt, statt des inzwischen etwas betagten Kenwood TS-850 (Baujahr 1990) einen modernen ICOM-Transceiver mit Spectrum-Anzeige einzusetzen - doch leider wurde uns vom Fieldday-Manager DK2OY mitgeteilt, dass diese Technologie laut den aktuellen Regeln nicht zugelassen sei.

Am Freitagabend waren DL5RMH, DF9RD und DL8RBR vor Ort um Funkwagen, Antennenmast und Aggregat in Stellung zu bringen.

Am Samstagmorgen um 10 Uhr ging es weiter und gegen Mittag war die Station fertig aufgebaut und funktionierte. Der vorgesehene TS-850 musste ausgetauscht werden, da der eingebaute Antennen-Tuner auf 160m keinen Abstimmpunkt fand. DG8AM schlug vor, stattdessen seinen IC-7400 einzusetzen. Doch dieser war schon über ein Jahr nicht mehr im Betrieb gewesen und zeigte beim Einschalten Rauchzeichen. Zum Glück hatte DL5RMH noch einen Ersatz-TS-850 dabei, der dann schließlich störungslos lief.

Funkbetrieb

Der Funkbetrieb begann um 17 Uhr Lokalzeit und erfreulicherweise waren Signale auf den Bänden 10, 15, 20 und 40 vorhanden, so dass die QSO-Rate von Anfang an hoch gehalten wurde. Wir versuchten an das Top-Ergebnis von 2017 anzuknüpfen und hatten deshalb eine entsprechende Vorlage erstellt, aus der man stündlich den Vergleich mit dem Vorjahresergebnis ablesen konnte. Das motivierte die beiden OPs, die sich im zweistündigen Wechsel ablösten.

Vorgabe

Sonnenflecken gab es nur wenige, aber einige DX-Stationen kamen auch ins Log: Asiatisches Russland, Kasachstan, Argentinien, Kenia, USA, Israel, China, Japan, Peru, Neuseeland, Ecuador, Saudi-Arabien - das war die magere DX-Ausbeute des Jahres 2018. Dafür waren aber aus Europa wieder viele Länder zu hören - erstaunlicherweise fehlten aber dieses Jahr Allerwelts-Länder wie Lithauen, Estland, Norwegen, Irland, die Balearen und die Kanaren.

Trotz ähnlich guter Condx und viel Mühe gelang es nicht, den hohen Multiplikator von 223 zu erreichen. Viele Stationen waren diesmal eher unwillig, mal schnell QSY zu machen, obwohl die Bänder oft parallel geöffnet waren. So liegen wir mit 212 Multis auch schon recht gut - dafür konnten die QSO-Zahlen gegenüber 2017 leicht gesteigert werden.

QSO-ueber-Zeit-nach-Baendern

DK0V/p und vor allem DL0FU/p waren uns QSO-mäßig immer auf den Fersen. DL0CS/p (Teilnahmeklasse High Power, offene Antennenklasse) lag im Maximum gerade mal 50 QSOs voraus. Wir können also gespannt sein, wie das Rennen ausgeht.

  Contest         : IARU Field-Day R1 (DARC) 
  Callsign        : DL0LA/P 
  Mode            : CW 
  Category        : Multi Operator - Single Transmitter (MS) 
  Overlay         : Restricted 
  Band(s)         : All bands (AB) 
  Class           : Low Power (LP) 
  Zone/State/...  : 
  Locator         : JN68bk 
  Operating time  : 24h00 
  
    BAND   QSO DUP DXC  POINTS   AVG 
  ---------------------------------- 
     160   117   0  22     411  3.51 
      80   209   2  34     676  3.23 
      40   302   4  37     929  3.08 
      20   362   5  47    1045  2.89 
      15   173   3  39     509  2.94 
      10   152   1  33     426  2.80 
  ---------------------------------- 
   TOTAL  1315  15 212    3996  3.04 
   =================================
         TOTAL SCORE : 847 152 
  
  Duplikate nicht gewertet und ohne Einfluss auf Schnitt 
  
  Operators       : DF9RD DG8AM DL2MLU DL3RDT DL5RMH DL6NAL DL6RAI 
                    DL8RBR DO1DLX 
  Soapbox         : 
  
  
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Die durchschnittliche QSO-Rate über alles lag bei 55,4 QSOs/Stunde. Jeweils auf die OPs gerechnet hatte DL5RMH einen Schnitt von 58,3 QSOs/h bei 12,2 Betriebsstunden. Bei DL6RAI lag der Schnitt bei 53,9 QSOs/h bei 11,1 Stunden Operating-Zeit. Exakt 42 Minuten gingen durch Operator-Wechsel verloren.

Social Event

DO1DLX stand erneut als Grillmeister zur Verfügung und vesorgte die Mannschaft sowohl am Samstagabend als auch am Sonntagmittag vorzüglich mit Grillgut und hausgemachtem Kartoffel- und Tomatensalat. Dank des neuen Grills, den DL3RY gespendet hatte, war etwas mehr Stabilität vorhanden.

Bei Einbruch der Dunkelheit wurde in einer von DG8AM bereitgestellten Feuerschale ein Lagerfeuer entzündet, das die Nacht erhellte und die nicht-funkenden OMs bis in die späten Nachtstunden bei Laune hielt.

An Besuchern waren diesmal zu verzeichnen: DL8RBR, DL1RF, DK4YB, DL9RDM, DL3RY, DK4RG.

CQ CQ CQ von DQ7A

DL6NAL und DG8AM hatten erneut eine 23-cm-Station in Stellung gebracht und nahmen am parallel laufdenden UHF/SHF-Wettbewerb teil. Trotz vieler und langer CQ-Rufe von DL6NAL wurden nur wenige QSOs geloggt.

Abbau

Der Sonntag verlief ohne weitere berichtenswerte Ereignisse. Um 17:00 Uhr begann planmäßig im Sonnenschein der Abbau.

Beim Einkurbeln des Telekopmastes spang ein Zugseil von der Rolle und das oberste Segment fuhr nicht ein. Dank geschickter Klopftätigkeiten durch DF9RD konnte die Situation gerettet werden. Es wurde festgestellt, dass evtl. fehlende Schrauben dies verursacht haben könnten.

Wir hoffen, dass das gute Ergebnis, sehr nahe am Ergebnis von 2017, wieder für eine Top-Platzierung ausreichen wird.

73 de Ben, DL6RAI

Der SSB-Fieldday 2018

SSB-Fieldday 2018 - DL0LA/p

  

  

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