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Die Abkürzung aus der Q-Code-Tabelle bedeutet:
Schriftliche Bestätigung einer Funkverbindung zwischen zwei Funkamateuren.
In Form einer Postkarte beinhaltet eine QSL-Karte das eigene Rufzeichen,
das Rufzeichen des Partners, technische Daten, sowie Datum, Uhrzeit, Band,
Betriebsart, Ausrüstung, Antenne und eine künstlerische Gestaltung
entsprechend der individuellen Fantasie oder Inspiration des Absenders.
Die ersten QSL Karten in Deutschland stammen aus dem Jahr 1920. Eine beachtliche
Tradition von immerhin über 80 Jahren.
QSL Karten dienen zum Erwerb von Diplomen oder Auswertungen mehr oder weniger
sportlichen Charakters und deswegen sind sie ein wichtiger Teil der
Aktivitäten eines Funkamateurs.
Im Jahr 2000 wurden durch den DARC (Deutscher Amateur Radio Club) in der ganzen
Welt 5 Millionen 726 Tausend QSL Karten bei 52.685 Mitglieder verteilt.
Für einen Funkamateur gibt es nichts schöneres als die Erzählungen
über seltene Verbindungen mit exotischen Ländern. Wenn dies dann noch
mit einen schönen QSL belegt werden kann ist der Erfolg sicher.
Ein Briefmarken-Sammler zeigt sein Briefmarkenalbum, ein Funker zeigt sein
QSL Album (meistens in Schuhkartons) aber keineswegs mit weniger Stolz.
Ferne Länder auch "DX" genannt sind begehrte Trophäen und deren
QSL Karten etwas ganz besonderes.
Aber nicht nur QSL Karten von DX Stationen, sondern auch die einiger europäischer
Länder, zählen zu den Raritäten.
Länder wie zum Beispiel Vatikanstadt, Monaco und Andorra in denen die Zahl
der Funkamateure sehr gering ist.
Dank unserer zahlreichen aktiven Funkamateure bekommt unser OV monatlich mehr
als 300 QSL Karten. Selbstverständlich auch einige sehr schöne und
seltene Karten.
Wie QSL-Karten richtig ausgefüllt werden, und was dabei beachtet werden sollte!
Erich, DL5RBR †
ex-QSL-Manager des OV-Landshut
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